Home / Dies-Das / Die AmazingNerds Weihnachtsgeschichte

Die AmazingNerds Weihnachtsgeschichte

Ketten rasseln war es, dass mich heute Nacht weckte. Und wie immer, wenn ich etwas mitten in der Nacht weckte, tat ich erstmal gar nichts. Hat bestimmt nichts mit mir zu tun. Außerdem bin ich müde. Als das Geräusch jedoch nach 10 Minuten immer noch nicht verstummte, öffnete ich meine Augen. Ich stellte fest, dass der gesamte Raum hell erleuchtet war. Das Licht kam von einer Figur in der Mitte des Raumes, die es sich auf meinem DX Racing Chair (hier Reflink einfügen )gemütlich gemacht hatte. Das Geräusch, das ich irrtümlich als Ketten rasseln eingeordnet hatte kam davon, dass die Figur in einem Rucksack voller leerer Bierflaschen rumwühlte.

Ich: Jens? Was machst du hier?

Jens: Erinnerst du dich denn nicht? Du hast mich doch zum 1. April umgebracht.

Ich: Und dann hast du dir gedacht: Mensch, es ist Weihnachten, Zeit meine besten Freunde zu besuchen?

Jens: Nein. Meine Freunde habe ich bereits im Sommer besucht. Aber woher sollst du das auch wissen. Ich bin hier, weil es mein neuer Job ist.

Ich: Erst 8 Monate im Reich der Toten und schon am Arbeiten. Bemerkenswert.

Jens: Ach. Das geht hier eigentlich ganz einfach. Es ist ja nicht so, als ob ich nach Amerika ausgewandert wäre und dort erstmal eine Arbeitssperre absitzen müsste.

Jens und Ich gucken beide direkt in die Kamera (Wenn dies ein Film wäre).

Jens: Wie dem auch sei. Ich bin jetzt ein Vorbote. Meine Aufgabe ist es, dir zu berichten, dass du heute noch Besuch bekommen wirst…

Ich: Wie in der Weihnachtsgeschichte?

Jens: Genau, also…

Ich: Dann kommt mich Kermit besuchen?

Jens: Was?

Ich: Naja, Kermit der Frosch. Der Muppet. Die Weihnachtsgeschichte eben.

Jens: Du weißt schon, dass es die Weihnachtsgeschichte schon vor den Muppets gab?

Betretenes Schweigen.

Jens: Also, weiter im Text: Dich wird heute noch ein weiterer Geist besuchen. Nur einer, weil man irgendwann im Personal gemerkt hat, dass dies voll und ganz reicht. Außerdem spart man so eine Menge Geld, das sonst für Fahrtkosten fällig geworden wäre.

Ich (lächelnd): Geisterdollar?

Jens: Geisterrubel. Derjenige der das Geld im Reich der Toten einführte war niemand anders als Karl Marx.

Ich: Das lassen wir mal so stehen.

Jens: Mein Job ist jedenfalls getan. Ich lass dich dann mal alleine. Dich auf deinen nächsten Gast vorbereiten… Du hättest nicht zufällig ein Bier für den Weg für mich?

Ich: Tut mir leid. Das einzig alkoholische, dass ich im Haus habe ist…Himbeergeist!

 

Szene Ende

Ich sitze in meinem Bürostuhl, mit dem Gesicht zur Wand. Dann: Ein heller Blitz. Ich drehe mich langsam in meinem Stuhl in Richtung Zimmer.

 

Ich: Ich habe Sie schon erwartet…

Geist: Gut. Wir haben nämlich wenig Zeit. Wir gehen gleich durch: Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft. Mach dir am besten auf dem Weg Notizen und geh vorher nochmal auf Toilette. Es gibt keine Pausen.

Ich *erstaunt*: Warum sind SIE hier?

Geist: Hat dich der Vorbote etwa nicht informiert?

Ich: Doch, ich weiß das mich noch ein Geist besuchen soll und das ganze, aber: Warum sind SIE hier? Sie sind ja noch nicht einmal tot!

Geist: Ach weißt du. Ich hatte seit Anfang des Jahres einfach einiges an Freizeit und wollte neue Sachen ausprobieren. Jetzt aber genug mit dem Zwischenspiel, der Artikel wird sonst zu lang.

 

Ein Blitz

Szene Ende

Ein Kinosaal Deutschlands im Januar 1991.

 

über Lautsprecher: Miss? Junge Dame? Entschuldigen Sie!

Ich: … Kevin allein zu Haus? Das ist es, was man mir in der Vergangenheit zeigen möchte?

Geist: Siehst du den Kinosaal? Gefüllt. Bis auf den letzten Platz.

Ich: Ob damals schon jemand damit gerechnet hatte, dass dieser Film auch noch in über 20 Jahren zu Weihnachten geschaut wird?

Geist: Vermutlich nicht.

Ich: Ist eigentlich schonmal jemanden aufgefallen, dass Filme wie Stirb langsam oder eben Kevin allein zu Haus reichlich wenig mit Weihnachten zu tun haben, außer das Datum?

Geist: Worauf willst du hinaus?

Ich: Wenn ich in Hollywood arbeiten würde, würde ich sicher stellen, dass bei jedem Film an dem ich mitarbeite erwähnt wird, dass er zur Weihnachtszeit spielt. Wenn er dann auch nur Semi-Erfolgreich ist, wird es sofort ein Weihnachtsklassiker.

Geist: Die Idee klingt so bescheurt, sie könnte funktionieren.

Ich: Stell es dir vor was passiert wäre, hätten jetzt berühmte Filme das schon vorher getan. “Du bist ein Zauberer Harry. Dein Schuljahr beginnt dann am 24.12.”.

Geist: “Wir müssen den Ring in den Schicksalsberg werfen. Wenn wir jetzt unsere Reise antreten, dürften wir zu Weihnachten an unserem Ziel sein.”

Ich: Oder wie wäre es mit “Freitag der 26.12. – Doppelt so schlimm wie Freitag der 13”, so als Sequel.

Ein Klingeln. Der Geist zieht sein Handy aus der Tasche.

Geist: Wir müssen weiter. Nächster halt: Gegenwart.

 

Ein Blitz

Szene Ende

Ein Wohnzimmer in einer Eigentumswohnung in Bremen. Ein Mann sitzt auf dem Sofa. Vor seinen Augen eine VR-Brille.

 

Ich: Hey! Das ist ja Melf!

Geist: Er verbringt Weihnachten dieses Jahr ganz alleine. Und in der virtuellen Realität.

Ich: Aber schau! Er lächelt. Was sich wohl gerade auf seinem Headset abspielt?

Geist: Finden wir es doch einfach heraus.

Der Geist stellt sich in Melf um durch die Brille zu gucken.

Ich: Das ist bestimmt nicht das erste Mal, dass ein Mann in Melf ist.

Auch ich stelle mich in Melf und gucke durch die Brille. Außerdem schwebe ich mit einem Ohr auf Kopfhörerhöhe.

über Kopfhörer: Miss? Junge Dame? Entschuldigen Sie!

Ich: Ein Klassiker.

Geist: Aber zeitgemäß konsumiert. So mit VR-Brille und dem ganzen.

Ich: Und was soll ich jetzt in mein Notizbuch schreiben?

Geist: “VR-Brille”, “lächelnder Mann”

Ich: Ok.

Geist: “Dann können wir ja weiter.”

 

Ein Blitz.

Szene Ende

Eine Wohnung mit nackten Wänden und spartanischer Möblierung. In der Ecke sitzt ein Mann.

 

Ich: Hey! Das bin ja ich!

Geist: Aus der Zukunft! Das bist du in 2018.

Neben mich aus der Zukunft wirft ein Beamer ein Bild eines Weihnachtsbaumes. An die gegenüberliegende Wand wirft ein weiterer Beamer ein StockImage einer glücklichen Familie. In der Mitte wirft ein Beamer einen Film auf eine Leinwand.

Über Lautsprecher: Miss? Junge Dame? Entschuldigen Sie!

Ich: Ein Klassiker.

Geist: Hättest du das jemals von dir Gedacht?

Ich: Ich einsam und alleine zu Weihnachten?

Geist: Nein. Du wie du Kevin allein zu Haus guckst. Ganz allein…zu Haus.

Ich: In dieser Zukunft bin wohl ich der Kevin…

Geist: Hast du dir das auch notiert?

Ich: Jawohl! Wir können nach Hause. Beam mich weg Scooter! Und zwar Hyper Hyper!

 

Ein Blitz

Szene Ende

Nachts in meinem Zimmer

 

Geist: Ich hoffe, du konntest heute etwas lernen.

Ich: Ja. Beamer sind komplett Scheiße. Wenn ich ausziehe besorge ich mir als erstes ‘ne VR-Brille.

Geist: Sehr gut. VR-Brillen sind die Technik der Zukunft. In der Gegenwart. Wer sich immer noch weigert sich eine zu kaufen, dem können selbst Geister nicht helfen.

Ich: Heißt es jetzt abschied nehmen?

Geist: Ja. Ich muss los, meine Frau und meine Töchter warten.

Ich: Wenn es dir nichts ausmacht… Es gibt dort etwas, dass ich dir schon immer ins Gesicht sagen wollte. Und es gebe keinen passerenden Moment als diesen.

Geist: Nur zu.

Ich: Na dann: Danke Obama.

Ein Blitz. Der Geist von Obama ist verschwunden. Ich stehe alleine in meinem Zimmer.

Stück Ende.

Über Flashpinguin

Flashpinguin

Ich konsumiere Videospiele und Animes in einem überdurchschnittlichen Maß. Hier würde ich eigentlich die Biographie beenden, da alle weiteren Informationen vermutlich nicht weiter Relevant für diese Website wären. Jedoch wollte mpox, dass wir diesen Kasten ein bisschen füllen. Deshalb erzähle ich euch auch noch davon, dass ich flexibel, belastbar, innovativ, kreativ, teamfähig, begeisterungsfähig und kreativ bin. Ich hoffe mpox reicht das.

Auch interessant

AAA Studios wollen nur dein Bestes.

Das Nischen dasein ist vorbei! Die Videospiel Industrie ist im Mainstream angekommen und macht Umsätze …

4 Kommentare

  1. Crypto

    Die Muppets-Weihnachtsgeschichte ist die einzig wahre Weihnachtsgeschichte! Außerdem: RIP Jens.

  2. Crystal.T.V

    Melf’s Gastauftritt hat mich am meisten überrascht.

  3. s4scha

    Die Muppet Weihnachtsgeschichte ist definitv die einzig wahre. Wer was anderes behauptet lügt.

Schreibe einen Kommentar

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen