Home / Gaming / Amazing Wochenschau – Folge 117: Zahlen wir alle viel zu wenig?

Amazing Wochenschau – Folge 117: Zahlen wir alle viel zu wenig?

Spiele werden immer teurer, während Spieler zu wenig zahlen: Das behauptet in dieser Woche ein Analyst. Stimmt das denn wirklich? Wir setzen uns mit der Meinung auseinander. Achja: Lootboxen sind auch wieder ein Thema und Valkyria Chronicles bekommt endlich einen richtigen Nachfolger. Leider nur nicht für PC.

Diese Woche dabei: Bababa, Frogcast, Derser und Razyl.

Top-News

News der Woche

Wochenschau 117 downloaden Wir sind auch bei iTunes – Abonnieren nicht vergessen. 😉

Über Razyl

Razyl
1993 auf der wunderbaren Map "Krankenhaus" aufgetaucht und von Kindestagen an der irrwitzigen Welt der Videospiele erlegen. Abgesehen von typischen Adventures fühle ich mich fast in jedem Genre zuhause. Und trotz einer PlayStation 4 im Hause bleibt der PC die favorisierte Spieleplattform. Musikalisch tendiere ich ziemlich eindeutig zu (Deutsch-)Rap. Als nicht-so-großer-Fan der passiven Unterhaltungsform bevorzuge ich Sitcoms (Scrubs, Modern Family, Entourage, How I Met Your Mother) oder gebe ich mich hin und wieder einem E-Book hin.

Auch interessant

The Game Awards 2017 – Alle Neuankündigungen und Josef Fares eskaliert

Es ist eines der letzten Großereignisse des Spielejahres 2017 gewesen: Die Game Wards von Geoff …

13 Kommentare

  1. s4scha

    Jetzt habe ich eine Woche in meinem dunklen Keller auf die nächste Wochenschau gewartet und dann ist sie nach nicht einmal 2 Stunden vorbei. ;-( Ich krieche bis nächsten Sonntag zurück in das Loch aus dem ich kam. GOLLUM! AMAZING! NERD!

  2. cailban

    Path of Exil macht es vor wie man es auch machen kann .
    Alles nur Deko im Shop und Charakterptze .
    Und trotzdem schreiben Sie grüne Zahlen .
    Ich gebe dem Frosch völlig recht ! Man kann nicht einfach sagen das sie nun weniger verdienen . Es gibt mehr spiele als je zuvor also so mit auch mehr Käufe als je zuvor .
    Wenn sie schon Millionen an Marketing ausgeben wollen , bitte aber dann auch richtig und nicht ins TV .
    Und vielleicht ist das Marketing auch einfach viel zu teuer ? Die meisten Spiele erfahren doch von Podcast und newsseiten von Spielen und nicht durch tvspots oder plakAten .
    Das Marketing ist einfach veraltet .
    Und kostet viel zu viel Geld oder die Ziele sind zu hoch gesteckt .

    • FrogCast

      in der Tat. gutes Marketing kostet sehr wenig Geld. es brauch keine Promis, es brauch auch keine tollen Lightshows oder Live Action Trailer. es brauch virale Hits und Influencer und die kosten nur Bruchteile davon. Viele Spiele die sich über erwarten verkauft haben, haben dies nie oder nur selten, weil es bombastische Trailer gab oder weil dieser snoop dog oder wie der heißt ein paar minuten mit Controller so tat, als würde ich Battlefield spielen… Ich habe den Eindruck dort machen leute marketing, die das in wirtschaftsbereichen gelernt haben, wo der Konsument passiv ist. Wo der Konsument nicht direkt im Twitch Chat kommentiert, wo er nicht direkt seine Meinung auf Twitter rausposaunt und wo es keine Memes auf Reddit gibt. Nur wenige Entwickler haben das wirklich verstanden und nutzen das wirklich aus. Stattdessen verärgern sie ihre Kunden und Fans durch unfaire Preismodelle und beschweren sich gleichzeitig, dass ihre Fans nicht bereit sind noch mehr auszugeben.

    • cailban

      Amen ! Kann dir da 100% zustimmen !

    • s4scha

      Ich muss da zumindest teilweise widersprechen. Das ist jetzt komplett aus unserer Filterblase gesprochen. Gerade die dicken AAA-Titel profitieren sicher deutlich von Kino- und TV-Werbung.

      Wenn diese Titel sich millionenfach verkauf sollen/müssen, dann reichen die Interessierten auf Twitch, Twitter und Reddit eben nicht, um das Ziel zu erreichen. CoD WW2 hätte unmöglich nur damit in den ersten 3 Tagen eine halbe Milliarde $ umgesetzt. Gerade weil dieser Titel, ähnlich wie FIFA, auch bei ganz vielen Gelegenheitsspielern im Warenkorb landet. Und die sind nun mal auch ein großer Teil der AAA-Käufer.

      Wenn Battlefront 2 sich jetzt nur auf Twitch, Twitter, Reddit verlassen hätte, hätten sie gar nichts verkauft. 😉 Für kleinere Titel wie Hellblade, hat das natürlich super funktioniert.

  3. Melf

    Sehr spannende Diskussion bzgl. der Preispolitik. Vielen Dank dafür.
    Ich sehe auch das Hauptproblem im zu schnellen Preisverfall. Kunstprodukte haben den Vorteil gegebenüber z.B. Technik oder Lebensmitteln, dass sie im Prinzip ewig Geld generieren können. Klar, Spiele altern schneller, als Filme, aber auch hier hat sich die verkaufsfähige Lebenszeit deutlich verlängert.
    -Witcher 3 ist nach 2 1/2 Jahren quasi immer noch grafische Referenz im Rollenspielbereich
    -Skyrim und GTA5 erscheinen gefühlt einmal pro Jahr in neuen Versionen.
    -Tomb Raider 2013 hat sich im Longrun 11 Millionen Mal verkauft (natürlich auch durch Angebote).

    Mund-zu-Mund-Propaganda als Marketinginstrument braucht zum Beispiel Zeit. TLoU ist für mich z.B. ein absolutes Kultspiel und ich empfehle es Leuten auch nach 4 Jahren immer noch regelmäßig. Diese Spieler zahlen dann auch heute 20-40,-€, wo sicher eine gute Marge übrig bleibt. Wenn ich heute jemandem TR empfehle und derjenige es direkt für 5,-€ abgreifen kann, hat der Publisher halt selber Schuld.

    Alle anderen aktuelle Wege (speziell Lootboxen, aber auch Ingame-Währungskäufe wie in AC: Origins) führen mMn mittelfristig für alle Beteiligten in eine Sackgasse, da diese Systeme Spiele zwangsläufig schlechter machen (Weniger Spaß durch Pay2Win, Gestreckte Spielzeit um Abkürzungen für Echtgeld zu ermöglichen etc.) – das macht das Spiel für den Spieler kaputt und schlussendlich versaut es auch dem Entwickler den Spaß an der Arbeit, weil Visionen immer weniger Platz finden und die Mitarbeiter dadurch demotiviert werden, was die Produkte schlechter macht und die Verkaufszahlen sinken lässt und so dreht sich der Teufelskreis.

    Eine schwierige Situation für alle Beteiligten.

    • Anderseits gibt es dann auch spiele wie FIFA wo die Leute 1000€ Investieren und das Ultra geil finden, obwohl das Spiel quasi Pay to Win ist.
      Ich kenne auch Leute die in CSGO ein Messer Skin für 400€ haben.
      Habe mal Irgendwo gelesen , dass es reicht wenn ca. 2% der Leute “anfällig” für Lootboxen etc. ist um das System lukrativ zu machen.
      Wir sind ja auch eigentlich selber schuld. bzw. die 2% der Leute reißen uns in die scheiße:D

  4. Heute einfach mal ein simples Lob für den Podcast.
    Die Mischung aus getarnter Professionalität und passend trockenem oder peinlichem Humor , ist einfach genial.

    Nicht zu vergessen das immernoch grandiose Intro. 😉

    P.S. Buhhh Jens!

  5. Erstmal danke für den tollen Podcast. Wie immer!:)

    Zu den fallenden Spiele Preisen: Die Leute die bereit sind das Spiel für 70€ kaufen, die kaufen das direkt am Anfang weil sie Fans sind oder was auch immer.
    Sobald alle Fans das Spiel zum Vollpreis geholt haben versucht der Publisher dann die nächste Käufergruppe zu erreichen und senkt den Preis dann auf sagen wir mal 70%. Alle die dann bereit sind diesen Wert auszugeben, kaufen das Spiel dann zu dem Preis. Der Publisher senkt den Preis dann weiter auf 50% usw. usw.
    So wird versucht den Markt besser zu durchdringen, und im Endeffekt verdient der Publisher so mehr.
    Ich denke der Effekt wird durch ein Riesiges Spielangebot beschleunigt, da viele Spieler oft nur Geld für ein Vollpreis Titel haben.

    hab euch lieb

Schreibe einen Kommentar

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen