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Podcast #235 – Destiny 2 rotzt, PewDiePie stinkt, VR gewinnt (mit Spezialsondergast!)

Vielleicht überrascht es euch jetzt, aber: Ich bin der Spezialsondergast. Ich wollte das nicht im Titel erwähnen, weil einige dann vielleicht nicht einschalten. Da bin ich ja relativ realistisch. Aber ein paar wird es freuen, glaube ich. Und wenn nicht, sind immerhin auch Melf und William dabei, was sehr, sehr schön ist. Übrigens, nächste Woche wird es noch schöner – Stichwort: Christian. Yay!

Themen:

  • Destiny 2: Die größte Frechheit der Videospielgegenwart, ein Arschtritt für jeden Spieler, der größte Bullshit seit Jahren. Trotzdem kann man damit Spaß haben. Irgendwie zumindest. (Wie gesagt: Ich habe Destiny 2 schon einige Stunden gezockt, also wirklich schon echt ein bisschen viel, konnte aber nicht allzu sehr ins Detail gehen, weil es dann vermutlich noch anstrengender für alle Beteiligten geworden wäre. So über Mods, Powerlevel und Waffenbalancing könnte man in einem Destiny-only-Podcast schnacken. Achso, statt Merkur meine ich Nessus. Wisst ihr bescheid. Sieht eh alles gleich aus.)
  • PewDiePie ist ein Arschloch. Der größte Youtuber der Welt benutzt rassistische Schimpfwörter und seine Fans Idiotenfans so zu den Kritikern: Fickt euch, ihr behinderten Nigga-Schwuchteln.
  • William und Melf reden kurz über Virtual Reality. Ich habe die Namen der Spiele vergessen. Sie klangen cool.
  • Offtopic: Bundestagswahlen, Filme, Startups, Serien, Kokosduschgel.

Frage der Woche:

Warum ist Destiny 2 so beschissen und doch geil zur gleichen Zeit?

Podcast 235 downloaden

Über Jannick

Jannick
Seit 10 Jahren schreibe ich über so Dinge. Damit verdiene ich übrigens auch mein Geld. Viel ist es nicht, aber manchmal reicht es für sehr legale Substanzen, die ihr meinen Artikeln anmerken werdet. Und was noch so? Seit über acht Jahren spiele ich Theater, bin Autor eines Theaterstückes und stand auch schon in Russland auf der Bühne. St. Petersburg, ey, was für eine Stadt. Jedenfalls: Ich mag Filme und Videospiele und hoffe, irgendeine Sau liest das hier endlich.

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Vornewg entschuldigt bitte, dass wir eine Woche zu spät dran sind. Letzte Woche sind mir …

22 Kommentare

  1. cifa

    Janniks Ergüsse sind sehr erfrischend 🙂

    Ich freu mich auf nächste Woche!

  2. V.K.

    Ich würde ja ein Virtual Bordel als Start Up Vorschlagen. Besonders da Steve sich immer noch ziert justporn.eu ins Leben zu rufen.

  3. BoB

    PDP war nie auf meiner Playlist, aber man bekommt natürlich mit, dass er der größte YTer etc. ist. Die sprachliche Entgleisung ist hierbei vermutlich dann der letzte Tropfer, der das Fass der Marketing Verträge zum platzen bringt, nachdem Disney schon nach dem Nazi Sketch das Heil in der Vertragsflucht suchte und die YT Red PDP Formate sich nicht durchsetzen konnten, erleben wir wohl nun den Rückzug des medienscheuen Skandinaviers.

    Man KÖNNTE anführen, dass “Nigger” in Schweden nicht dieselbe Härte hat wie bei uns, allerdings bin selbst ich, als Advocatus Diavoli, nicht gewillt dieses Argument aufzumachen, weil eine Internationale Bühne nun mal nicht regionalen Slang unterliegt.

    Was ich aber dennoch als Pro für PDP anführen möchte, ist das großzügige unterstützen von Hilfsorganisationen in den letzten Jahren. Dies entschuldigt zwar niemals eine ” möglicherweise ” anstößige Geisteshaltung aber sollte wenigstens als abmilderner Punkt angeführt werden. Sind schließlich alle nur Menschen. Dennoch muss da natürlich spätestens jetzt der PR Hahn für PDP zugedreht werden, weil er als Repräsentant eines Unternehmens nicht mehr taugt.

    Fazit: Ich verweise auf einen Beitrag von mir und schließe ab mit den Worten: “Ich bin ein Tränen Vampir und ich zehre vom Scheitern prominenter YTer” insofern also: Läuft gut.

    • Jannick

      Natürlich ist das cool, dass PewDiePie Hilfsorganisationen unterstützt hat. Wirklich, tolle Sache, sollten viel mehr Streamer oder Youtuber mit so einer Reichweite machen. Aber: Es hat nichts mit dem aktuellen Fall zu tun. Ich weiß natürlich, worauf du hinaus willst, aber es bringt doch keinen weiter, in einem Diskurs Dinge zu nennen, die damit nichts zu tun haben. Genau so doof ist es ja auch zu betonen, dass PewDiePie eine italienische Freundin hat und in England wohnt. Ja super für ihn, aber was genau hat das jetzt damit zu tun?

    • BoB

      Da hast du recht. Man sollte sowas nur im Hinterkopf haben um den Menschen nicht in eine zu tiefe Schublade zu stecken. Wir bauen alle Scheisse, da muss rehabilitieren eine Option bleiben, auch wenn es im Eifer manchmal schwer ist. Selbes Beispiel für den Hobby Genetiker aus dem Orient JonTron, der hat halt ebenfalls viel für Waisenkinder, Kranke und Bedürftige gesammelt. Mehr als ich jemals könnte. Der Junge ist aber halt auch noch keine Dreißig und hat eine diffuse Meinung halb kultiviert rausgefurzt. Ich tendiere da wohl eher zum Verzeihen.

  4. Ich bin mal gespannt, ob hier der Kommentar auch gelöscht bzw. nicht freigegeben wird. Hatte auf IGN dazu einen längeren Kommentar verfasst der letztendlich nicht freigegeben wurde. Scheinbar durfte man nur gegen PDP in diesem Fall sein.

    Zu PDP:

    Vorweg: Ich habe noch nie ein Let’s Play von dem Typen gesehen und verfolge den Vogel auch sonst nicht. Das letzte Mal hörte ich von ihm in Verbindung mit seiner bescheuerten und wirklich rassistischen Aktion. Ich bin also kein Fan von PDP.

    Ich habe den Podcast noch nicht gehört, aber finde den Wirbel der über die von PDP getätigte Aussage gemacht wird völlig überzogen. Er spielt einen Shooter und wird dabei ausfallend. Er sagt “Fucking Nigger” und “Fucking Asshole”. WoW. Direkt danach sagt er sowas wie “I didn’t mean it in a bad way”. Unter Kumpels benutzen wir das Wort Neger auch und ich finde daran prinzipiell nichts verwerfliches. Natürlich renne ich nicht rum und kack fremde Leute mit “Scheiß Neger!” an und das hat der Typ nun auch nicht gemacht. Er hat seinen Monitor gedisst und hat. Ich selbst spiele schon lange keine Shooter mehr und gehörte auch nie zu den Menschen, die ihrem Frust verbal Ausdruck durch Beleidigungen verleihen. Dennoch weiß ich, dass dies einfach dazu gehört und völlig “normal” ist.

    Andere Streamer äußern sich weitaus krasser und was Leute zu Hause sagen wird teilweise noch mal ne Schippe härter sein. Man kann und sollte PDP vorwerfen, dass er eine Vorbildfunktion hat wenn er streamt, aber deswegen muss man nicht so ein Fass aufmachen. Dieser Entwickler nutzt diese Entgleisung von PDP nun einfach, weil er sich das damals nicht leisten konnte und weil seine Firma evnt. wieder Aufmerksamkeit braucht.

    Vielleicht sehe ich das auch einfach zu locker, aber ich finde wegen der Aktion muss man keine Welle machen. Sein Vorheriges vergehen hätte damals allerdings zu einer härteren Strafe führen sollen. Sein aktuelles “Vergehen” hingegen ist einfach nur eine Lappalie, die von einigen Leuten aufgeblasen wird. Streamer sind auch nur Menschen und in Shootern kann man sich schon mal in der Wortwahl arg vergreifen.

    • Jannick

      Ich habe wenig Lust darüber zu diskutieren, ob es okay ist, wenn ein Weißer “Nigger” sagt. Ich mein, komm schon! Der gesunde Menschenverstand sagt einem doch schon, dass es NICHT okay ist. Nie, niemals, egal wann oder wo. Es ist dumm, bescheuert, idiotisch, diskriminierend, völlig fehl am platze, megadumm, megabescheuert, megaidiotisch. Sorry, ist aber so.

      Völlig egal, ob andere Streamer nun “Nigga” oder “behinderter Nigga” sagen. Es geht nicht um andere Streamer, es geht um PewDiePie.

      Wenn ihr unter Kumpels das Wort “Neger” benutzt, bin ich froh, euch nicht zu kennen. Anscheinend habt ihr zudem auch nicht in amerikanischer Geschichte aufgepasst. Wo wart ihr da? Habt ihr auf dem Pausenhof gerade “Beleidigungsbingo” gespielt? Wer zuerst am besten diskriminiert, darf sich einen Nigga halten?

      Es gehört nur deshalb dazu und ist völlig normal, weil Leute wie du solches Verhalten akzeptieren und legitimieren. Wegen Leuten wie dir ist das Klima in Onlinespielen vergiftet. Wegen Leuten wie dir ist das Diskriminieren von Menschen noch immer Alltag. Vielen Dank dafür, dass du wirklich nicht merkst, dass das N-Wort nicht cool ist.

      Mir ist egal, ob du sonst voll der liebe Typ bist oder sonst nette Kommentare schreibst. Wenn Menschen Rassismus gutheißen, will ich mit denen nichts zu tun haben.

      (Übrigens: Teil einer Diskussion sein zu wollen und dann betroffene Inhalte nicht kennen, ist irgendwie nicht so geil.)

    • Razyl

      “Er hat seinen Monitor gedisst”

      Diese Begründung habe ich jetzt schon des Öfteren gelesen und … ne, irgendwie so gar nicht. Er beleidigt doch nicht seinen Monitor – das wäre ja ziemlich merkwürdig – sondern in dem Moment den anderen Spieler und ordnet diesen, aus welchen Gründen auch immer, direkt als “N****” ein. Ohne ihn zu kennen, meint er den anderen Spieler mit einer Beleidigung zu versehen, die weit über “Arschloch” oder “Blödmann” hinausgeht.

      Natürlich darf man bei Videospielen mal sauer werden oder auch ausfallend, aber es gibt Grenzen. Da will ich mich persönlich nicht von ausschließen, aber dann versucht man sich zu bessern. Nach und nach.

      Zudem ich noch darauf hinweise, dass es im privaten Kreise eben noch was anderes ist, als wenn man es öffentlich vor einem tausend-personen starken Publikum ausspricht. Schließlich macht am Ende der Ton die Musik und im Internet wäre es vielleicht ab und an besser, wenn der Ton vernünftiger wäre.

      P.S.: Wir unterbinden hier idR keine Kommentare, solange sie nicht gegen irgendwelche Gesetze verstoßen oder ausufernd beleidigend sind.

    • Natürlich meint er den Spieler, aber kann der es hören oder lesen? Wahrscheinlich nicht. Ich bin wirklich kein Freund dieser Flame-Kultur, aber gegen jemanden der vor seinem Computer sitzt und seinem Frust verbal Luft macht und dabei nicht den Spieler direkt (über Kommunikationskanäle im Spiel) angreift habe ich nichts. Warum auch? Die Mehrheit der Autofahrer tut dies auch, wenn sie sich über andere Verkehrsteilnehmer aufregen.

      Kommen wir also zu dem Faktor Publikum. In dem Punkt bin ich doch von eurer Meinung gar nicht weit entfernt. Ich finde, dass man während des Streams andere Leute gar nicht beleidigen sollte. Streamer haben durch ihre Vorbildfunktion eine Verantwortung, welche sie leider nur selten ernst nehmen. PDP hat nun das getan was ein großer Teil der Spielerschaft auch tut: “verbal Fluchen” und hat dabei bei der Wortwahl daneben gegriffen (was er übrigens selbst sofort bemerkte…). Wie gesagt ich finde die Kritik berechtigt, aber die Sache wird meiner Meinung nach einfach etwas zu sehr aufgebläht.

      Jannick mir ist sehr wohl der geschichtliche Background bezüglich des Wortes bekannt. Andernfalls würde die Beleidigung auch gar keinen Sinn machen, denn eine dunkle Hautfarbe zu haben ist nicht schlimm. Wenn ich das Wort mal gebrauche dann immer als Synonym für Sklave und das hat dann (für mich) nichts mit der Hautfarbe zu tun. Deswegen würde ich auch einen Menschen mit dunkler Hautfarbe bzw. generell Fremde sicherlich nicht “Neger” nennen. Sie können nicht wissen wie ich das meine bzw. ob es überhaupt eine Beleidigung ist.

      Mich nun ins lächerliche zu ziehen (Beleidigungsbingo) und als ungebildet hinzustellen ist natürlich auch ein Weg mit Leuten die eine andere Meinung haben umzugehen. Nur hilft das im Grunde keinem. Ich bin kein Freund von Rassismus und ich bin daher auch ein Gegner von der AfD. Dennoch ist mir klar das nicht jeder AfD-Wähler ein Rassist ist, aber auch da scheinst du nur schwarz und weiß zu kennen (Podcast). Für mich ist nicht jeder der das Wort benutzt automatisch ein Rassist. Es kommt auf den Kontext an.

      PS: Mir vorzuwerfen, dass ich quasi Mitverantwortlich an der Flame-Kultur im Netz bin und selbst im Podcast flamen zu tollerieren so lange man keine rassistischen Ausdrücke nutzt, ist auch nicht gerade das gelbe vom Ei.

    • Jannick

      Also irgendwie machst du es nur noch schlimmer. Weil es normal ist, dass Menschen vor dem PC sitzen und fluchen, ist es auch normal, dass jemand rassistisch flucht? Das ist eine tolle Einstellung, das lob ich mir!

      Und natürlich sind alle AfD-Wähler Rassisten. Was auch sonst? Meinst du, viele Menschen haben die AfD aus Protest gewählt? Eine Partei aus Protest wählen, die den Holocaust leugnet, stolz sein will auf die Leistungen unserer Soldaten im zweiten Weltkrieg, die Ehe für alle ablehnt, die Religionsfreiheit einschränken will, Muslime beleidigt und diffamiert, Taten von Nazis relativiert, wer diese Partei aus Protest wählt, ist einfach nur unendlich dumm. Wieso wollen wir da plötzlich differenzieren? Sollen die doch in ihrer verblendeten Parallelgesellschaft leben und für sich allein dumm sein. Wer protestwählen will, kann das auch anders. Wenn der Spitzenkandidat direkt nach der Wahl brüllt, dass man sie jagen und sich Deutschland zurückholen werde, braucht man über diesen degenerierten Scheißhaufen nichts mehr wissen. Und über die Wähler auch nicht.

    • Ich sage doch gar nicht das es in Ordnung ist sondern das man daraus nicht mehr machen muss. Hätte er nun gegen schwarze gehetzt wäre ich bei dir. Ich verurteile nur niemanden direkt dem etwas rausrutscht im “Eifer des Gefechts”. Ich mag das zu locker sehen, aber darf ich das nicht?

      Ja, viele AfD-Wähler denken zumindest nicht über die Konsequenzen ihrer Wahl nach. Ich arbeite aktuell noch nebenbei an einer Tankstelle und bekomme dadurch öfters einen Einblick warum der eine oder andere AfD wählt. Eine der “spannensten” Begründungen war “Merkel muss weg”. Ich habe versucht ihm zu erklären, dass er damit eher das Gegenteil erreichen wird und man deswegen nicht so eine Partei aus den von dir genannten Gründen unterstützen sollte. Meine Mutter würde niemals die AfD wählen behauptet aber sich nicht mehr so sicher zu fühlen wegen der Frauenfeindlichenkultur der eingereisten. Ich habe schon etliche Gespräche mit meiner Mutter über diese Thematik geführt, aber fruchten tut das nicht wirklich. Ich bin nur heilfroh das sie niemals die AfD wählen würde. Mein Opa wollte die AfD wählen, aber machte bei der Briefwahl einen Fehler und hatte keine Zeit mehr erneut zu wählen (worüber ich wirklich froh bin). Mein Stadtteil (Essen – Bergeborbeck) hat mit ca. 17% (jeweils 1. und 2. Stimme) die AfD gewählt. Die sind mit Sicherheit nicht alle rechtsradikal und daher hat man so hoffe ich eine Chance sie wieder mit guter Politik zurückzugewinnen. Sie alle auszugrenzen führt eher dazu das wir auch in Zukunft mit einer starken rechten Partei zu kämpfen haben werden. Denn – um es mal etwas populistisch zu formulieren – die “Dummen” vermehren sich stärker als die gebildeten.

      Jannick ich verstehe deine Wut über das Ergebnis der AfD und deine Intoleranz gegenüber jedem AfD-Wähler, aber dadurch wird es doch einfach nicht besser ;/ Es ist doch viel besser zu versuchen möglichst viele Protest-, Angst- und Armuts-Wähler wieder für eine sozial verträgliche Politik zurückzugewinnen.

    • Jannick

      Ich verstehe nicht, wie man sagen kann, dass man die Afd-Wähler Ernst nehmen muss. Niemand hat sie gezwungen, eine Nazi-Partei zu wählen. Sie hätten ungültig wählen können, sie hätten eine Kleinstpartei wählen können, sie hätten FDP, SPD, grün oder links wählen können. Haben sie aber nicht gemacht, sondern die Partei gewählt, die – nochmals – den Holocaust verharmlost oder leugnet, gegen Muslime hetzt, gegen die Ehe für alle ist und die deutschen Soldaten aus dem zweiten Weltkrieg verehrt. Wieso soll ich dafür Verständnis haben? Mittlerweile arbeiten sich doch auch etablierte Parteien an der Flüchtlingskrise ab, es gibt wählbare Alternativen. Die AfD gehört nicht dazu. Die Menschen sollen dahin, wohin der Pfeffer wächst. Durch Dialog mit ihnen legitimiert man deren Ansichten. Realpolitik findet nicht in oder mit der Afd statt und wer unzufrieden damit ist, hat viele Möglichkeiten, aber er oder sie entschied sich für die Afd und bekennt sich somit auch zu diesem Gedankengut.

    • Thomas

      Dein Argument erfordert das sich jeder AfD Wähler umfassend mit jeder Partei und deren Wahlprogramm, Vergangenheit und Ansichten beschäftigt hat um schlussendlich die AfD zu wählen. Ich würde mal behaupten das der Großteil der Wähler kein Interesse daran hat, das zu tun.

      Beispiel: Jeder der Nestle Produkte kauft könnte sich informieren das Wasser in Afrika abgefüllt und bei uns verkauft wird. Die meisten wissen das aber nicht, kaufen aber deren Produkte und unterstützen somit Ausbeutung. Macht das jeden unwissenden KitKat Käufer zu einem Unmenschen?

      Das einzige was man demjenigen oder derjenigen raten könnte ist sich zu informieren, das kann man aber auch normal und sachlich machen, ohne diese Person direkt als dumm abzustempeln.

      Das Schwarz Weiß denken ist es was das Internet vergiftet, nicht alle Menschen sind gleich.

      Sorry fürs einmischen.

    • Jannick

      Du vergleichst die Wahl einer Partei mit dem Kauf von Süßigkeiten? Sorry, aber wer das Parteiprogramm der AfD nicht kennt und sie trotzdem wählt, ist dumm. Das ist doch genau die Definition davon, das ist exakt, was ich meine. Das ist dumm, dumm, dumm. Sogar mehr als dumm.

      Ich wäge sonst sehr viel ab, differenzieren ist mir wichtig, aber dein seichtes Legitimieren der AfD ist halt einfach bescheuert. Wer die Afd wählt, ist ein rassistisches Arschloch, egal wie intelligent er ist, welchen Beruf er hat, welche Farbe er hat oder wie viele Kinder er hat.

      Für AfD-Wähler muss keine Politik gemacht werden. Es muss vielmehr für Bildung gesorgt werden.

    • Wir haben diesbezüglich wohl einfach grundverschiedene Ansichten. Ich halte es einfach für falsch jeden AfD-Wähler für alle Zeiten abzuschreiben. Wie Thomas erwähnt hat gibt es viele AfD-Wähler, die zum einen viele Äußerungen von rechten AfD-Mitgliedern mitbekommen haben und zum anderen werden Misstöne einfach aus der eigenen Wahrnehmung ausgeblendet. Wieder andere handeln nach der normalerweise vernünftigen Maxime eine Gruppe nicht für die Fehler einzelner verantwortlich zu machen. Es wird mit Sicherheit auch Wähler geben, denen die rechten Tendenzen einfach Wurst sind – Hauptsache die Partei sorgt für eine Verbesserung ihres Wohlbefindens.

      Wir müssen nicht darüber diskutieren, ob das scheiße ist oder nicht. In einer perfekten Welt hätte nach den ganzen Fehltritten einiger Parteimitglieder die AfD es niemals in den Bundestag geschafft. Wir leben aber in einer Welt in der Trump Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika geworden ist (übrigens auch trotz unzähliger Fehltritte seinerseits). Man könnte jetzt noch weitere Beispiele nennen, aber Trump passt aufgrund von parallelen ganz gut. Im Gegensatz zu Amerika hat hier noch immer nur eine Minderheit sich falsch entschieden. Es liegt jetzt an der Politik und an jedem einzelnen, dass diese Gruppe nicht noch weiter wächst sondern schrumpft. Dein Mittel um dieses Ziel zu erreichen ist die Ächtung durch die Brandmarkung eines jeden AfD-Wählers als Rassisten. Ich entscheide mich für den Dialog und den damit verbundenen Versuch Leute davon zu überzeugen, dass sie einen Fehler gemacht haben.

      Ich gebe dir allerdings vollkommen recht, dass mehr Bildung ganz wichtig ist. Obwohl ich z.B. eine Steuerberaterin über Ecken kenne die AfD gewählt hat. Trotzdem glaube ich auch, dass Bildung ein starker Schutz vor schlechten und undifferenzierten Entscheidungen ist.

    • s4scha

      Das ist doch Bigotterie, Jannick. Du bist mindestens genau so politisch inkorrekt wie PewDiePie oder die AFD. Nur halt in anderer Ausrichtung. Ich würde euch alle 3 nicht wählen. 😀

    • Jannick

      Weil ich Menschen dumm nenne, bin ich genau so schlimm wie PewDiePie und die AfD? Ich bin also auf einer Stufe mit jemanden, der rassistische Schimpfwörter nutzt und genau so schlimm wie eine Partei, die den Holocaust verharmlost?

      Das ist das lächerlichste, was ich je gehört habe. Mit ganz großem Abstand. Also wirklich Abstand von tausenden Kilometern.

    • Thomas

      Äh ja, ich verlgleiche Süßigkeiten mit der Wahl einer Partei. Nestle beutet profitorientiert Länder aus in denen Menschen an Wassermangel sterben. Ein KitKat hat genauso viel Einfluss wie eine einzige Stimme für die AfD. Je mehr kaufen / wählen desto mächtiger wird eine Firma / Partei.

      Menschen die die AfD wählen ohne das Parteiprogramm zu wissen sind also dumm. Wenn man also dumm ist heißt das automatisch man ist ein rassistisches Aloch, okay. Du bist nicht genauso schlimm wie die AfD sondern genauso extrem, nur eben auf der anderen Seite. Das Problem ist, keiner braucht diese Extremen Menschen weil BEIDE Seiten Hass erzeugen und absolut intolerant sind.

  5. cailban

    Schöne Überraschung fürs Wochenende 🙂
    Freut mich das Jannick mal wieder dabei ist .
    Ich habe gedacht Jannick möchte nichts mehr von Videospiele hören xD einmal Gamer immer Gamer .
    Ich glaube du siehst das mit destiny zu eng , klar gibt es keine Story und co aber für mich ist es mehr Mmo als richtiges Spiel und bei den meisten Mmo‘s gibt es keine vernünftige Story , darum spielt man es ja auch nicht . Du hast ja selber gemerkt warum man es spielt , wegen dem Looten und Leveln .

    Ich freu mich schon auf Christian 😍 das wird ein Mega oldschool Podcast !!! TITTEN

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