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Review: Ark: Survival Evolved – Aus dem Preview in das Review

Es sind zwei Jahre vergangen. Die Welt ist immer noch da und so auch Amazingnerds. Diese zwei Punkte wären sogar fast schon das Überraschendste, wenn in diesen zwei Jahren nicht eines der unglaublichsten Dinge der jüngeren Geschichte passiert wäre: ein Survival Spiel schafft es tatsächlich aus dem Early Access Programm in die freie Spielewelt. Dieses Spiel ist Ark: Survival Evolved und seit dem Preview von vor zwei Jahren hat sich dort einiges getan.

Die ultimative Frage.

Normalerweise würde jetzt wieder die Frage nach der Story kommen, doch auch hier wird sich keine bessere Antwort finden als: “Ich habe keine Ahnung.” Ob wir in der Zukunft auf einem anderen Planeten aufwachen, oder Testobjekte in einer Ark sind, lässt sich unmöglich beantworten. Doch wir sind in einem Survival Spiel und die ultimative Frage bei solch einem sollte immer sein: was genau interessiert mich Story?

Die ist nämlich vollkommen uninteressant und kein Spiel kann diese Frage so uninteressant erscheinen lassen wie Ark: Survival Evolved, da die wunderschöne Welt und vor allem verdammte Dinos, jegliche Fragen an einen Existenzgrund für nichtig erklärt.

Eine große Welt voller Spaß

Typisch für das Survival Genre starten wir irgendwo auf der Karte ohne Klamotten, Essen oder sonstige Tools. Wir müssen unsere Base bauen, Nahrung finden und natürlich Waffen craften. Typisch eben. Das alles wird durch die wilden Urzeit Biester erschwert, welche einem mehr als einmal das Lager, das Leben oder die Freude am Spiel rauben werden.

Am wichtigsten hier ist aber das Feature, dass man nach einer Menge investierter Spielzeit so ziemlich alle Dinos zähmen kann, was der Gefahr durch andere Dinosaurier teilweise entgegen wirkt. Doch auch hier zählt der bekannte philosophische Satz: “Es gibt immer einen noch größeren Fisch.” So dass man auch nach etlichen Stunden, der besten Ausrüstung und den größten Dinos von einem viel zu starken Alpha Raptor umgeboxt werden kann.

Falls man feststellt, dass man alleine wenig gegen die Ungetümer anstellen kann, kann der gemeine Spieler wahlweise mit anderen Spielern einen Stamm gründen und auf gemeinsame Jagten und Raids gehen. Die große Karte bietet da eigentlich schon eine unglaubliche Menge an Aktivitäten, von Höhlen über Aufgaben und Boss-Kämpfen.

Jung, erfolgreich und gut aussehend.

Ark: Survival Evolved war vor zwei Jahren der Hammer auf dem Markt. Mehrere Millionen Verkäufe innerhalb weniger Wochen und gute Reviews. Kurz darauf die Ankündigung für Konsolen und täglich spielten mehrere zehntausend Spieler das Dino Survivalspiel auf Steam.

Einer meiner größten Kritikpunkte damals noch war die unterirdisch schlechte Performance, die, das kann man durchaus sagen, besser geworden ist, aber bei weitem nicht perfekt ist. Aussehen tut das Spiel aber immer noch erste Sahne und begeistert mit seiner grandiosen Grafik.

Fazit

Ark: Survival Evolved ist ganz sicher eins der besseren Survival Spiele auf dem Markt und das es nun endlich aus dem Early Access Programm raus ist, spricht nur für den Titel der Jungs und Mädchen von Wildcard. Nichtsdestotrotz wurde aus dem 30 Euro Titel mal schnell eine 60 Euro Bombe, die, wie ich finde, nicht unbedingt 60 Euro kosten müsste.

Denn Ark: Survival Evolved geht, so wie alle Survival Spiele, nach Stunden des Farmens und des Scavengens die Luft aus, da man irgendwann zu dem Schluss kommt, dass man nach 100 Stunden nur noch dasselbe tut um sein Ecosystem am laufen zu halten.

Wie auch immer, Ark: Survival Evolved ist ein lustiger Spaß für einige Abende. Gerade mit Freunden findet man fast immer was zu tun und solange Muli nicht die ganze Zeit die Flugsaurier tötet, findet man auch immer etwas zu entdecken.

Ark: Survival Evolved

Grafik - 7.8
Sound - 5.4
Gameplay - 7.8

7

Gut

Ark: Survival Evolved ist ein lustiger Spaß für einige Abende.

User Rating: 3.55 ( 1 votes)

Über bababa

bababa
Als noch nicht ganz gereifter 93' Jahrgang mag ich Schokoladen, Kakao, Eis, Sonnenuntergänge und Spaziergänge in lauen Sommernächten. Darüber hinaus liebe ich Videospiele, Musik und Filme. Da alle Damen jetzt schon schwärmen und das hier nicht mehr lesen: das mit dem Spazierengehen war gelogen, wer geht schon gerne raus? Die Macht kommt aus dem Keller!

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