Home / Gaming / Destiny 2: Alle Infos zur Story, zum Gameplay und zur PC-Version

Destiny 2: Alle Infos zur Story, zum Gameplay und zur PC-Version

Destiny war 2014 trotz über 70 Stunden Spielzeit meine große Enttäuschung des Jahres. Drei Jahre später steht nun Destiny 2 an und dazu hat Bungie heute zahlreiche Infos während eines Livestreams verraten, die mich hoffnungsvoll stimmen.

Zu allererst: Die Geschichte wird in Destiny 2 eine wichtigere Rolle einnehmen. Es wird mehr inszeniert, es wird mehr Dialoge und Cutscenes geben und insgesamt soll die Singleplayer-Kampagne, die wahlweise auch im Koop gespielt werden kann, länger unterhalten, als noch im Vorgänger. Die Zeiten, in denen man viel Hintergrundwissen nur über den Browser erfahren hat, sind hoffentlich damit vorbei. Viele Details verrät Bungie logischerweise noch nicht, aber zumindest auf dem Blatt Papier klingen die bisherigen Infos solide für einen Ego-Shooter.

Die Rote Legion greift zu Beginn des Spiels die letzte Stadt der Menschheit an, schaltet Dutzende von Hüter aus und vertreibt die Überlebenden. Die wollen das natürlich nicht auf sich sitzen lassen. Ziel ist es demnach im Laufe der Handlung über die Schauplätze Europäische Todeszone, Titan, Nessus und Io die Rote Legion zu vernichten. Während die Erde schon im Vorgänger dabei war, sind die anderen drei Planeten bzw. Monde vollkommen neu. Neben den Kampagnenmissionen wird es außerdem in jedem Gebiet Abenteuermissionen (kürzere Missionen, die mehr über die Hintergrundgeschichte verraten), verlorene Sektoren (Erkundungstouren) und öffentliche Events für bis zu zehn Spieler geben. Das ist doch schon mal was!

Feuerschwert und Lichtstab

Die Klassen bleiben erst einmal gleich: Titan, Jäger und Hexenmeister. Alle drei erhalten jedoch eine neue Subklasse, die recht mächtig ausfallen kann. Der Titan darf beispielsweise als Sentinel ein Schild wie Captain America werfen oder damit Teamkameraden schützen, während der Hexenmeister als Dawnblade auf die Macht eines Feuerschwertes zurückgreift. Als Jäger nutzt man hingegen die Kräfte eines Lichtstabs und wirbel damit durch die Gegner. Außerdem darf jeder Hüter eine kinetische Waffe, eine Energie-Waffe und eine Power-Waffe mit sich tragen. Ob das am Ende drei Schrotflinten oder zwei Pistolen und ein Scharfschützengewehr ist, bleibt euch selbst überlassen.

Natürlich gibt es Destiny 2 auch wieder die Strikes (Instanzen für bis zu drei Spieler) und einen Raid (Schlachtzug für bis zu 6 Spieler), sowie einen umfangreichen PvP-Teil. Langeweile sollte da nicht so schnell aufkommen. Zudem kann man sich endlich auch im Spiel selbst als Clan gründen und muss dafür nicht umständlich den Internetbrowser missbrauchen. Mit den Clans könnt ihr entsprechend neue Belohungen freischalten. Wer keinen Bock auf einen Clan hat, aber gerne den Raid sehen möchte, der kann zum Matchmaking-Ersatz “Guide Spiele” greifen. Hier könnt ihr euch temporär und manuell einen Clan aussuchen, der euch auf die Raidreise mitnimmt, sofern er einen Platz hat. Praktisch!

Das Beste natürlich zum Schluss: Die PC-Version von Destiny 2. Die bietet laut Activision fast alles, was das Herz begehrt:

  • Unterstützung für 4k-Auflösung (3820×2160)
  • Framerate ohne Obergrenze
  • Vollständige Maus- und Tastatur-Unterstützung mit eigenen Tastenbelegungen
  • Text-Chat
  • Anpassbares Sichtfeld
  • Detaillierte PC-Bildschirm-Einstellungen
  • 21:9-Monitor-Unterstützung

Interessant: Destiny 2 erscheint NICHT via Steam. Stattdessen wird es das erste Nicht-Blizzard-Spiel, welches exklusiv über die Blizzard App vertrieben wird. Neben Overwatch, World of Warcraft und co., taucht da in Zukunft ein Destiny 2 Logo auf.

Fazit

Ich freu mich richtig auf Destiny 2. Hinter den vielen Fehlern, die der Vorgänger gemacht hat, steckte immerhin ein cooles Spiel, was aber irgendwie nicht vollkommen zu Ende gedacht war. Mit den bisherigen Ankündigungen lässt Bungie mir die Hoffnung, dass das Team dazu gelernt hat. Zudem kommt es endlich auch für PC und damit ist es gleich deutlich interessanter geworden. Die Beta, die im Sommer an den Start gehen soll, klärt hoffentlich die letzten Fragen.

Über Razyl

Razyl
1993 auf der wunderbaren Map "Krankenhaus" aufgetaucht und von Kindestagen an der irrwitzigen Welt der Videospiele erlegen. Abgesehen von typischen Adventures fühle ich mich fast in jedem Genre zuhause. Und trotz einer PlayStation 4 im Hause bleibt der PC die favorisierte Spieleplattform. Musikalisch tendiere ich ziemlich eindeutig zu (Deutsch-)Rap. Als nicht-so-großer-Fan der passiven Unterhaltungsform bevorzuge ich Sitcoms (Scrubs, Modern Family, Entourage, How I Met Your Mother) oder gebe ich mich hin und wieder einem E-Book hin.

Auch interessant

Der Gamingbranche mangelt es an Innovationen

Der Satz in der Überschrift ist der größte Scheiß den ich in letzter Zeit gehört …

5 Kommentare

  1. Melf

    Wenn’s nur ansatzweise so grindy ist, wie der Vorgänger bin ich raus. Da müsste sich schon wirklich sehr viel tun, wenn ich der Reihe noch einmal eine Chance geben soll.
    Vielleicht reagiere ich inzwischen aber auch einfach automatisch allergisch auf Multiplayer (*hust* aktueller Podcast *hust*)

  2. s4scha

    Als jemand der auch alle DLCs und Raids gespielt hat, war die Präsentation heute doch etwas ernüchternd. Es sieht schon sehr wie ein Destiny 1.5 aus. Gefühlt stammen mindestens zwei Drittel der gezeigten Assets aus dem Vorgänger und das HUD + Maps wurde fast 1:1 übernommen.
    Die Jubelperser haben sich am meisten gefreut, als gesagt wurde, dass sie nicht jedesmal zum Orbit fliegen müssen, sondern direkt einen anderen Planten auswählen können. Das hätte schon längst gepatcht werden können…
    Ich denke Bungie wollte jetzt wohl einfach mal einen Cut machen und haben sich deshalb für die 2 hinterm Namen entschieden. Marketingtechnisch wahrscheinlich von Vorteil und finanziell sowieso.

    Nichts desto trotz hat mich schon immer das Gunplay bei Destiny überzeugt und da bin ich jetzt echt am hadern, ob das auf dem PC das gleiche Feeling erreichen kann. Womöglich ganz ohne Aim Assist und Rumble. Muss man definitiv die Beta abwarten. Sonst bleibe ich wohl der PS4 treu, wo ich dann auch sicher genug Mitspieler habe. Auf dem PC sieht das da leider immer mau aus.

  3. Raizuke

    Ich freu mich schon mit meinen Leuten beim Raid Boss zu knobeln wie man ihn am besten legt 😀

  4. Crypto

    Destiny 2 wird wie Destiny 1. Mehr braucht man dazu eigentlich nicht sagen. Man kann ja den Selbstversuch machen und sich den Taken King DLC für Destiny 1 kaufen. Wenn einem der gefällt, wird man auch Destiny 2 mögen. Wenn nicht, ist das einfach nichts für einen.

    Ich glaube nicht, dass sich das Storytelling, auf einem höheren Niveau befinden wird als bei den letzten beiden DLCs. Es wird nur mehr sein. Guter Shooter-Standard mit viel BumBum und sympathischen Nebencharakteren. Mehr wird es denke ich nicht geben. Wer eine Story mit Wendepunkten und emotionalen Höhen und Tiefen erwartet, wird denke ich enttäuscht werden.

    Wollte ich nur mal schreiben, weil ich teilweise das Gefühl habe, Leute erwarten den nächsten großen Story-Shooter von Destiny 2.

    Ansonsten bin ich hyped as fuck! Ich hab mega Bock drauf!

Schreibe einen Kommentar

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen